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"Anlage-Kleider": Vintage-Mode als Investition?

Kleider machen bekanntlich Leute – nun aber auch Verdiener. Experten sind allerdings uneinig über die Investition in Vintage-Kleidung und -Accessoires: Lohnen sich die modischen Sparschweine? Und dürfen diese textilen Anlagen dann getragen werden? So oder so gewinnt die Investition in alte Kleidung bei Investoren jedenfalls an Beliebtheit.

Wertanlage zum Anziehen: Vintage-Mode und -Accessoires (Bild: flickr.com/jessjamesjake)
Wertanlage zum Anziehen: Vintage-Mode und -Accessoires (Bild: flickr.com/jessjamesjake)

Mode von Designern wie Chanel, Gucci oder Dior sind begehrt seit dem Start der Wirtschafts- und Finanzkrise – nicht etwa als Statussymbol für jene, die nicht vom finanziellen Desaster betroffen sind, sondern als Anlageobjekt für Fashion-Victims, deren textile Leidenschaft in Bares umgewandelt werden soll. Kleider von Yves Saint Laurant wechseln auf Londoner Auktionen für saftige 31.500 Euro, Accessoires von Hermès für 3.000 Euro den Besitzer.

Verkaufswert von Kleidern verdoppelt

Courtenay Smith vom Auktionshaus Neumeister in München erklärt: "Seit wir vor vier Jahren mit Vintage-Auktionen angefangen haben, hat sich der Verkaufswert von Kleidern verdoppelt, bei manchen Accessoires sogar verdreifacht." Kein Wunder also, dass dieses Auktionshaus bereits eine eigene Sparte mit Vintage-Mode führt - Eine Erklärung, welche Mode in die Kategorie Vintage fällt, finden Sie auf edelight. Besonders gefragt seien Yves Saint Laurent-Stücke aus den 70ern, Dior-Kleider aus den 40ern und Seidenkleider aus dem italienischen Hause Emilio Pucci. "Ansonsten sind die Fünfziger- und Sechzigerjahre beliebt, die Tendenz geht aber schon zu den Fünfziger- und Vierzigerjahren", ergänzt Smith.

Was für Wertanlagen im Sachbereich gilt, gilt allerdings auch für Vintage-Mode als Geldanlage: Je rarer, umso wertvoller. Hinzu kommt die Notwendigkeit einer gewissen Extravaganz. Limitierte, extravagante Kleider und Accessoires sind es also, die als Geldanlage laut Smith funktionieren. Weiter sei auf den Zustand der Mode zu achten: Fehlende Knöpfe oder Labels würden den Wert enorm mindern.

Vintage-Mode: Tragen oder nicht?

Vintage-Mode kann nicht nur eine Geldanlage sein, sondern auch getragen werden, meint Smith aus München: "Sie kaufen ja auch nicht einfach ein Kunstwerk und lassen es dann in der Ecke eingepackt verstauben", argumentiert sie. Regina Karner, Modeexpertin im Wien-Museum, sieht das allerdings ganz anders: "Also ich würde diese Kleidung auf gar keinen Fall tragen, weil sie massiv an Wert verlieren kann"; vielmehr sollten Vintage-Kleid und Co. in einem Seidenpapier in einem geschlossenen Karton gelagert sein. Und auch Smith gesteht ein: "Jede Gebrauchsspur ist schlecht, das Kleid muss aussehen wie neu", sodass Vorsicht letztlich auch die Mutter der Vintage-Porzellankiste ist.

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