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G20-Treffen: IWF bekommt mehr Einfluss

Tag zwei des G20-Treffens: Dem Gremium des Internationalen Währungsfonds (IWF) werden die Kompetenzen erweitert: Neben der Möglichkeit, Kredite vergeben zu können, wird der IWF künftig Geld in den Euro-Rettungsfonds EFSF zuschießen können. Mit den Neuerungen erhöht sich unter anderem der Einfluss Chinas auf die Weltwirtschaft im Allgemeinen und auf die Währungsunion im Besonderen.

IWF-Chefin Christine Lagarde übernimmt Krisenkommando (Bild: flickr.com/adrian_kenyon)
IWF-Chefin Christine Lagarde übernimmt Krisenkommando (Bild: flickr.com/adrian_kenyon)

Der Internationale Währungsfonds (IWF) bekommt mehr Kompetenzen, was als Eingeständnis seitens Europas Staats- und Regierungschef zu werten ist: Offenbar wird dem IWF im Umgang mit der Schuldenkrise mehr Entscheidungsfestigkeit zugetraut. So soll der IWF künftig mehr Geld für Krisenstaaten bereitstellen und Kredite vergeben können, berichtet unter anderem die Süddeutsche Zeitung.

Mehr Mitspracherecht für China und Brasilien

Der IWF ist so geregelt, dass der Anteil der Einlagen jedes Landes das Mitbestimmungsrecht über die in dem Fonds liegenden Gelder maßgeblich beeinflusst. Als größter Anteilseigner waren die USA bislang mächtigster Staat – das allerdings will die IWF-Chefin Christine Lagarde nun dahingehend ändern, als dass Schwellenländer wie China oder Brasilien mehr Mitspracherecht bekommen sollen. Das wird zur Folge haben, dass diese Staaten auch in Bezug auf die Euro-Schuldenkrise mehr Mitsprache bekommen.

In Cannes haben die G20-Köpfe einen Machtzuwachs beschlossen, der folgende Punkte beinhaltet: Kurzfristige Liquiditätskredite kann der IWF künftig im Alleingang ausgeben, um einen Flächenbrand wie in Europa derzeit abzusehen ist zu vermeiden. Auch die Euro-Länder sind berechtigt, einen solchen Kredit anzufordern. Im Zuge der Stärkung des EFSF, dem sogenannten Rettungsfonds in Europa, soll auch der Internationale Währungsfonds stärker eingebunden werden. Man plant voraussichtlich ein Sonderkonto, geführt vom IWF, in das Mitgliedsstaaten einbezahlen können. Die Gelder daraus sollen an den EFSF weitergeleitet werden, um so die Schlagkraft des Rettungsfonds zu sichern. Eine Überwachung des Landes Italien beziehungsweise seiner Reformmaßnahmen ist eine weitere Neuerung; wir berichteten.

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