Energiespartipps: Sparen trotz steigenden Energiepreisen
Mit dem Start des aktuellen Jahres kündigten die Energieversorger wieder Preiserhöhungen an: Die Strom- und Gaspreise sind deftig gestiegen! Mit einigen Tipps gelingt es, dennoch Kosten einzusparen und den steigenden Energiepreisen nicht nur zu trotzen, sondern auch noch etwas für die Umwelt zu tun, die sich genauso wie das Konto über den gesenkten Energieverbrauch freut.

Das Jahr 2012 ging mit zahlreichen Änderungen für Verbraucher einher – unter anderem mit saftigen Strom- und Gaspreiserhöhungen. Mit einigen simpel anzuwendenden Tipps kann allerdings jeder Haushalt erhöhten Preisen trotzen und Energie einsparen.
Kleiner Dreh, große Wirkung
Werden Räume mit nur einem Grad weniger beheizt, spart das rund sechs Prozent Energie! Hat das Schlafzimmer zirka 18° C und das Wohnzimmer rund 21° C, ist das völlig ausreichend – nachts und wenn niemand daheim ist, lässt sich die Temperatur sogar weiter senken, um noch mehr zu sparen. Wichtig: In sämtlichen Räumen sollte geheizt werden, denn nicht-heizen führt zu falscher Sparsamkeit: Durch das Abkühlen der Innenwände steigt das Schimmelrisiko und das ist nicht Sinn der Sache.
Lüften – aber richtig
Stoßlüftung heißt das Zauberwort: Fenster auf Kipp zu lassen, lässt zu viel teure Wärme entweichen und sorgt dafür, dass die Heizung vorübergehend extrem aufgedreht werden muss, um die Wärme wiederherzustellen. Sinnvoller ist es, in regelmäßigen Abständen die Fenster aufzureißen und nach fünf bis fünfzehn Minuten wieder zu schließen. Aufs Lüften zu verzichten hat etwa denselben Effekt wie der Verzicht aufs Heizen: Schimmel kann sich dadurch bilden, dass kein Luftaustausch stattfindet.
Clever beleuchten
Zunächst einmal stellt sich die Frage, ob die Lampe im Flur wirklich immer brennen muss oder ob nicht eine auf Bewegung reagierende Lampe sinnvoller wäre. Oft brennen in Haushalten mehr Lichter als nötig. Das kostet bares Geld! Weiter lohnt es sich, in Energiesparlampen zu investieren, die mittlerweile ohnehin Standard in den Geschäften sind: Zwar kosten die Energiesparlampen deutlich mehr als gängige Glühbirnen, die resteweise noch angeboten werden, allerdings sparen sie auch bis zu 75 Prozent Energie ein und halten somit spürbar länger. Das kann jährlich ein Kassenplus von 100 € mit sich bringen, womit die Einsparung der Energiekosten rund das Zehnfache des Anschaffungspreises beträgt.
Standby-Check
Müssen HiFi-Anlage, Fernseher, Receiver, Kaffeemaschine und Wasserkocher wirklich den ganzen Tag mit dem Stromnetz verbunden sein? Wenn tagsüber niemand zu Hause ist und der komplette Haushalt nachts schläft, braucht niemand die kleine, stromfressende Standby-Lampe. Die Hersteller gehen dazu über, stromtrennende Schalter in die Geräte einzubauen – entweder Verbraucher nutzen diese oder sie ziehen den Stecker raus, denn der Standby-Modus frisst jährlich 50 – 80 €. Eine weitere Alternative sind ausschaltbare Steckdosenleisten.
Richtig positionieren spart Bares
Stehen Möbel vor der Heizung? Wo haben Kühlschrank und Gefriergerät einen Platz bekommen? - Wenn diese Geräte direkt neben dem Herd stehen, müssen sie ordentlich ackern, sobald Herd oder Ofen ihrem Dienst nachkommen. Jedes Grad mehr oder weniger in der Umgebung steigert oder senkt den Verbrauch der Kühlgeräte um zirka sechs Prozent! Energie und damit Geld wird auch verschwendet, wenn dicker Reif im Kühlschrank oder Gefriergerät den meisten Platz einnimmt – rechtzeitiges Abtauen ist mehr als rat-, weil sparsam.
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